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	<title>Claudia Stern &#8211; Die Weinreferenten</title>
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	<title>Claudia Stern &#8211; Die Weinreferenten</title>
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		<title>Politik, Platz und Prioritäten – Eindrücke von der VDP Großen Gewächs Verkostung 2025</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Claudia Stern]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Sep 2025 15:22:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Weinverkostungen]]></category>
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					<description><![CDATA[Politik, Platz und Prioritäten Die Sitzverteilung in Wiesbaden ist eine der schwierigsten Aufgaben des VDP Teams. Hier wird Politik gemacht. Wer ist wichtiger, wer tut mehr für den deutschen Wein, wer ist als Stimme und Gesicht in der Branche unverzichtbar. Am Ende eint uns, dass fast alle in diesem Saal Wein verkaufen – ob im ... <a title="Politik, Platz und Prioritäten – Eindrücke von der VDP Großen Gewächs Verkostung 2025" class="read-more" href="https://www.weinreferenten.de/weinverkostungen/politik-platz-und-prioritaeten-eindruecke-von-der-vdp-grossen-gewaechs-verkostung-2025/" aria-label="Mehr Informationen über Politik, Platz und Prioritäten – Eindrücke von der VDP Großen Gewächs Verkostung 2025">Weiterlesen ...</a>]]></description>
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<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="840" height="1200" src="https://www.weinreferenten.de/wp-content/uploads/2025/09/Eindruecke-von-der-VDP-Grossen-Gewaechs-Verkostung-2025-840x1200.jpg" alt="Wer setzt die Maßstäbe? Eindrücke von der VDP Großen Gewächs Verkostung 2025" class="wp-image-2534" srcset="https://www.weinreferenten.de/wp-content/uploads/2025/09/Eindruecke-von-der-VDP-Grossen-Gewaechs-Verkostung-2025-840x1200.jpg 840w, https://www.weinreferenten.de/wp-content/uploads/2025/09/Eindruecke-von-der-VDP-Grossen-Gewaechs-Verkostung-2025-630x900.jpg 630w, https://www.weinreferenten.de/wp-content/uploads/2025/09/Eindruecke-von-der-VDP-Grossen-Gewaechs-Verkostung-2025-768x1097.jpg 768w, https://www.weinreferenten.de/wp-content/uploads/2025/09/Eindruecke-von-der-VDP-Grossen-Gewaechs-Verkostung-2025-1075x1536.jpg 1075w, https://www.weinreferenten.de/wp-content/uploads/2025/09/Eindruecke-von-der-VDP-Grossen-Gewaechs-Verkostung-2025-1433x2048.jpg 1433w, https://www.weinreferenten.de/wp-content/uploads/2025/09/Eindruecke-von-der-VDP-Grossen-Gewaechs-Verkostung-2025-scaled.jpg 1792w" sizes="(max-width: 840px) 100vw, 840px" /></figure>
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<h2 class="wp-block-heading">Politik, Platz und Prioritäten</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Sitzverteilung in Wiesbaden ist eine der schwierigsten Aufgaben des VDP Teams. Hier wird Politik gemacht. Wer ist wichtiger, wer tut mehr für den deutschen Wein, wer ist als Stimme und Gesicht in der Branche unverzichtbar. Am Ende eint uns, dass fast alle in diesem Saal Wein verkaufen – ob im Restaurant, im Handel oder als Menschen, deren Rat man vertraut.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Auftakt bei Fitz Ritter</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Was viele Jahre selbstverständlich für drei Tage in meinem Kalender stand, ist längst variabel, durch die Entscheidungen der verantwortlichen Damen. Dieses Jahr gab es deshalb für mich für den ersten Tag einen Ausweichort, der sich im Nachhinein als Geschenk erwies. Die Pfalz lud ins Weingut Fitz Ritter, und ich war zum ersten Mal dort zu Gast. Zauberhaft, ein wunderbarer Garten, eine Terrasse unter einem uralten Ginkgo, perfekte Organisation und ein Kreis versierter Verkosterinnen und Verkoster. Ich habe konzentriert gearbeitet, alle Rotweine aus Pfalz und Rheinhessen probiert und danach die spannungsreichen Rieslinge von der Nahe.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Große Klasse von der Nahe</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ich fragte mich dabei oft, ob die Genießerinnen und Genießer ahnen, wie sehr der Frost die Region getroffen hat. Umso beeindruckter war ich von Dönnhoff. Die Hermannshöhle ist für mich ein klarer Kaufalarm. Großartig auch die Weine von Emrich Schönleber. Bei Tim Fröhlich reicht der Duft schon aus, um ihn blind zu erkennen, die Spontinoten sind seine Signatur. Gut Hermannsberg zeigte mit dem 2020 Hermannsberg einen zarten Riesling mit langer Holzreife. Joh. Bapt. Schäfer legte mit dem 2024 Pittermännchen einen Wein vor, der nichts für Einsteiger ist.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Pfälzer Monumente im Glas</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Dann die Monumente der Pfalz: die Großen B‘s aus Deidesheim, allen voran Bürklin Wolf. Aber auch Rings, Mosbacher und Acham Magin gehören auf jede Beobachtungsliste. Von Winning spaltet wie immer die Gemüter, doch für mich braucht eine spannende Rieslingrunde genau diesen Stil. Philipp Kuhn ist als mehrfacher Champion immer eine Entdeckung wert. Und Sophie Christmann mit dem Idig 2024 – erst cremig wie ein Törtchen, dann Zitrone, dann Grip. Sophie und ihr Vater wissen genau, was sie tun.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Pfalz mit Tiefgang</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Roten aus der Pfalz sind, wie zu erwarten, Pinot Wunder. Rings, Jülg, Bernhard, ein zauberhafter Müller Cartoir Vogelsang 2023. Und Friedrich Beckers Heydenreich 2022 – wie ein Roman, der einen nicht mehr loslässt. Dicht, würzig, fast zu viel, aber faszinierend und mit dieser Cassis Note, die an Rayas erinnert. Ein großer Wein.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Rheinhessen überrascht</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Aus Rheinhessen fiel mir Gutzler mit dem Höllenbrand auf. In meiner Erinnerung war Gutzler stärker bei Cabernet, aber die Pinots sollte man verfolgen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Netzwerke und Champagner</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der erste Tag war für mich perfekt. Arbeit und Freude zugleich, abgerundet durch ein Sommelier-Netzwerkabend in Deidesheim, zu dem der Busche Verlag eingeladen hatte. 250 Gäste, Laurent Perrier Grand Siècle und Bollinger PN 2 – Begegnungen wie diese machen unseren Beruf besonders. Die Urkunde hat schon ihren Platz gefunden.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Platz 141 und neue Perspektiven</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Dienstag dann Wiesbaden. Ich kam zu spät und fand mich statt in der ersten Reihe auf Platz 141. Neben mir Albert de Jong aus Holland, dazu junge Sommeliers, die mit Begeisterung probierten. Der Saal hatte etwas Strenges, fast wie eine Mahnung: fleißig arbeiten, um wieder eingeladen zu werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Ahr und darüber hinaus</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ahr wie immer ein Vergnügen. Jean Stodden, Meyer Näkel, Burggarten – Pinot Klasse, nur die Farbe der 2023er etwas heller, mehr Granat. Dann landete ein Ruwer Roter von Maximin Grünhaus in meinem Glas und sogar ein Pinot aus Sachsen. Die junge Kellnerin Luise machte mich darauf aufmerksam, dass sie selbst den 2023 Friedstein von Martin Schwarz in Radebeul vinifiziert hatte. Hell rubinrot, Marzipan und Nuss in der Nase, Kirschkuchen mit Zimt, am Gaumen rote Beeren, saftig, mit markanter Säure und reifem Gerbstoff. Dazu gekonntes Holz. Ein Besuch ist nun schon geplant.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Tiefe aus Franken</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Franken: die Fürsts mit ihren unvergleichlich tiefen Pinots – europäische Edelklasse. Sebastian und Rudolf zaubern echte Unikate für Sammler und die besten Weinkarten Deutschlands. Absoluter Kaufalarm. Überraschend der Maustal 2023 von Theo Luckert, eigen und bemerkenswert.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Heimspiel Baden</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Als Schwarzwaldmädel gehört meine Liebe natürlich Baden. Mit Huber, Heger, Salwey und Keller bin ich aufgewachsen, und die neuen Generationen füllen diese Namen mit Glanz. Julian Huber führt die Reihe an, doch auch Konrad Salwey, Friedrich Keller und die Heger-Töchter zeigen Pinot Klasse, die international begeistert. Ein kleiner Hype hat sich um Tochter Seeger gebildet, doch für mich ist da noch zu viel neues Holz. Substanz hat es und deshalb plane ich einen Besuch in Nordbaden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ein kulinarischer Zwischengang</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Zum Lunch eine Dorade im Nassauer Hof – eine Pause, die ich brauchte.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Reife, Fokus und Chuzpe</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Am Nachmittag dann die großen Rieslinge aus Rheinhessen. Wittmanns Weine so reich und anschmiegsam, wie ich sie lange nicht erlebt habe. Battenfeld Spanier klar und fokussiert, Kühling Gillot einladend. Pettenthal von Gunderloch wirkt wie ein Langstreckenläufer. Und schließlich Kai Schätzel – seine Weine haben Chuzpe. Honigmelone, Karamell, süß sauer Fermentiertes, Ingwer. Schon auf der Mainzer Weinbörse haben sie mich in Bann gezogen. Nichts für Zaghafte, aber absolut eigenständig.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Das große Ganze</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Große Gewächs Verkostung 2025 war für mich eine emotionale Reise. Bad Dürkheim ein Refugium, Wiesbaden ein Ritual. Zwischen Konzentration und Ekstase, zwischen Stil und Pathos. Wer entscheidet über den Erfolg der Großen Gewächse. Am Ende nicht die Sitzordnung, sondern die Momente im Glas, im Austausch, in der Erinnerung. Und den Mut, eigene Meinung zu bekennen, trotz der Krise, selbstbewusst einzukaufen und mit Passion den Kunden, Gästen und Lesern jeden Tag aufs Neue viel über die guten Weine des Landes zu erzählen.</p>
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		<title>Fundament für die Zukunft: Der „Anerkannte Berater für Deutschen Wein“</title>
		<link>https://www.weinreferenten.de/education/fundament-fuer-die-zukunft-der-anerkannte-berater-fuer-deutschen-wein/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Claudia Stern]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Sep 2025 15:13:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Education]]></category>
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					<description><![CDATA[Seit 1977 gehört der Deutsche Weinfachberater und seit 2007 der Lehrgang „Anerkannter Berater für Deutschen Wein“ des Deutschen Weininstituts zu den wichtigsten Bausteinen in der deutschen Weinausbildung. Der Lehrgang ist eine Institution, die für viele Sommeliers, Gastronomen und Weinhändler den Startpunkt markierte – auch für mich selbst. Damals wie heute vermittelt er kein elitäres Spezialwissen, ... <a title="Fundament für die Zukunft: Der „Anerkannte Berater für Deutschen Wein“" class="read-more" href="https://www.weinreferenten.de/education/fundament-fuer-die-zukunft-der-anerkannte-berater-fuer-deutschen-wein/" aria-label="Mehr Informationen über Fundament für die Zukunft: Der „Anerkannte Berater für Deutschen Wein“">Weiterlesen ...</a>]]></description>
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<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1200" height="1200" src="https://www.weinreferenten.de/wp-content/uploads/2025/09/Ausbildung-anerkannte-Berater-fuer-Deutschen-Wein-1200x1200.jpg" alt="Ausbildung zum Anerkannten Berater für Deutschen Wein" class="wp-image-2525" srcset="https://www.weinreferenten.de/wp-content/uploads/2025/09/Ausbildung-anerkannte-Berater-fuer-Deutschen-Wein-1200x1200.jpg 1200w, https://www.weinreferenten.de/wp-content/uploads/2025/09/Ausbildung-anerkannte-Berater-fuer-Deutschen-Wein-900x900.jpg 900w, https://www.weinreferenten.de/wp-content/uploads/2025/09/Ausbildung-anerkannte-Berater-fuer-Deutschen-Wein-600x600.jpg 600w, https://www.weinreferenten.de/wp-content/uploads/2025/09/Ausbildung-anerkannte-Berater-fuer-Deutschen-Wein-768x767.jpg 768w, https://www.weinreferenten.de/wp-content/uploads/2025/09/Ausbildung-anerkannte-Berater-fuer-Deutschen-Wein.jpg 1290w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></figure>
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<p class="wp-block-paragraph">Seit 1977 gehört der Deutsche Weinfachberater und seit 2007 der Lehrgang „Anerkannter Berater für Deutschen Wein“ des Deutschen Weininstituts zu den wichtigsten Bausteinen in der deutschen Weinausbildung. Der Lehrgang ist eine Institution, die für viele Sommeliers, Gastronomen und Weinhändler den Startpunkt markierte – auch für mich selbst. Damals wie heute vermittelt er kein elitäres Spezialwissen, sondern ein Fundament, auf dem sich Karrieren und Begeisterung aufbauen lassen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bevor man Wein auf internationalem Parkett vergleicht, muss man sein eigenes Land verstehen. Deutschland ist kein einheitlicher Weinberg, sondern ein Mosaik aus 13 Regionen. Rheingau und Rheinhessen, Mosel, Pfalz, Franken oder Saale-Unstrut – jede Landschaft erzählt ihre eigene Geschichte von Klima, Böden und Rebsorten. Wer diesen Reichtum kennt, erkennt auch die Vielfalt, die deutschen Wein so spannend macht: vom Riesling über Silvaner und Spätburgunder bis zu regionalen Besonderheiten wie Trollinger oder Elbling.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Praxisnah und fundiert</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Kurs bleibt praxisnah: Wein wird nicht nur theoretisch erklärt, sondern sensorisch erfahrbar. Von der Traube bis zum Glas – wie Wein entsteht, wie er sich im Keller entwickelt, welche Stilistiken möglich sind. Ebenso gehören die Grundlagen des deutschen Bezeichnungsrechts dazu, das Verbrauchern Orientierung und Profis Argumentationskraft gibt. Ein Kapitel widmet sich den deutschen Schaumweinen, deren Qualitätssprung in den letzten Jahren unübersehbar ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Kombination von Speise und Wein. Denn erst wenn Empfehlungen sicher gegeben werden können, wird Wissen lebendig: Riesling zur asiatischen Küche, Silvaner zu Spargel, Spätburgunder zu Wild. Diese Brücke zwischen Theorie und Genuss macht den Kurs so wertvoll – für Auszubildende ebenso wie für Profis, die ihr Wissen strukturieren und vertiefen möchten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Subventioniert und zugänglich</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das DWI wird von der gesamten Deutschen Winzerschaft finanziert und setzt deren Gelder mit Bedacht ein:</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Damit die Betriebe auch trotz des momentanen wirtschaftlichen Drucks die Möglichkeit haben, ihren Auszubildenden und Mitarbeitern die Fortbildung zu ermöglichen, werden die Seminare stark von der Deutschen Winzerschaft über das DWI subventioniert. Der eigentliche Kostenfaktor von 185 € wird durch diese Unterstützung auf 50 € brutto pro Teilnehmer reduziert – und enthält bereits alle Kosten für das anderthalbtägige Seminar.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Modernes Unterrichtsmaterial, exzellent organisiert und durchgeführt von Top-Referent:innen wie Rebekka Gruber, Claudia Stern, Denis Duhme, Michael Kugel oder Manuel Bretschi, macht den Lehrgang ideal für Berufsfachschulen, Hotels, Gastronomiezulieferer, Weingüter oder Händler, die ihr Team weiterqualifizieren möchten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Mindestteilnehmerzahl beträgt zehn Personen. Vielleicht können sich ein Weinlieferant und zwei Kunden zusammentun – das ist moderne Kommunikation und visionäre Zukunftsarbeit.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1200" height="900" src="https://www.weinreferenten.de/wp-content/uploads/2025/09/Abschluss-anerkannte-Berater-fuer-Deutschen-Wein--1200x900.jpg" alt="Gruppenbild anerkannte Berater für Deutschen Wein " class="wp-image-2526" srcset="https://www.weinreferenten.de/wp-content/uploads/2025/09/Abschluss-anerkannte-Berater-fuer-Deutschen-Wein--1200x900.jpg 1200w, https://www.weinreferenten.de/wp-content/uploads/2025/09/Abschluss-anerkannte-Berater-fuer-Deutschen-Wein--900x675.jpg 900w, https://www.weinreferenten.de/wp-content/uploads/2025/09/Abschluss-anerkannte-Berater-fuer-Deutschen-Wein--768x576.jpg 768w, https://www.weinreferenten.de/wp-content/uploads/2025/09/Abschluss-anerkannte-Berater-fuer-Deutschen-Wein--1536x1152.jpg 1536w, https://www.weinreferenten.de/wp-content/uploads/2025/09/Abschluss-anerkannte-Berater-fuer-Deutschen-Wein--2048x1536.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Anspruchsvoller Abschluss</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Am Ende steht ein Test: Wer von 125 möglichen Punkten mindestens 90 erreicht, darf sich offiziell „Anerkannter Berater für Deutschen Wein“ nennen. Ein Titel, der nicht nur Wissen bescheinigt, sondern auch Leidenschaft für die Vielfalt deutscher Weine sichtbar macht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Noch nie war es so wichtig, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter regelmäßig zu schulen und zu begeistern. Der deutsche Wein boomt – und die Moderatoren des DWI übernehmen diese Aufgabe mit Herzblut und Professionalität. Das Fundament ist gelegt, die Zukunft gehört denen, die Wein nicht nur verkaufen, sondern ihn verstehen und erlebbar machen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Aus dem Unterricht</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Seit Januar 2025 darf ich den „Anerkannten Berater für Deutschen Wein“ begleiten – und jedes Mal gibt es Augenblicke, in denen Wissen plötzlich leuchtet. Wenn ich den „Tequila-Effekt“ erkläre, dieses kleine Aha-Erlebnis in der Sensorik, herrscht zuerst Stille. Dann Gelächter. Und schließlich Staunen: Plötzlich begreifen alle, dass Wein nicht nur Theorie, sondern Erlebnis ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders bewegend sind die internationalen Teilnehmer: junge Auszubildende aus Vietnam, Marokko oder China, die mit eiserner Disziplin lernen, oft die ganze Nacht. Viele kommen mit Unsicherheit – vor allem beim Weinservice am Gast. Doch nach eineinhalb Tagen wollen sie nichts lieber, als Flaschen präsentieren, Etiketten erklären und Empfehlungen geben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Speise und Wein? Für viele die schwierigste Disziplin. Wir üben, probieren, diskutieren, bis es klickt. Wenn dann jemand strahlt und sagt:</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Zum Entrecôte vom Grill passt ein modernes Cabernet-Cuvée aus Baden vom Weingut Waßmer perfekt. Denn die Röstaromen vom Fleisch verlangen geradezu nach dem im Eichenholzfass ausgebauten Roten, der mit sanften Tanninen ein perfekter Begleiter ist.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">– dann weiß ich: Genau dafür mache ich diesen Job.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Denn aus Scheu wird Neugier. Aus Unsicherheit wird Begeisterung. Und aus einem Kurs entsteht nicht selten der erste Schritt in eine lange Karriere mit Wein.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Von der Schülerin zur Dozentin</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Mit 18 Jahren habe ich selbst meine Karriere mit dem Seminar „Anerkannter Berater für Deutschen Wein“ gestartet. Heute stehe ich auf der anderen Seite – als Dozentin. Ich halte Masterclasses in ganz Deutschland und in der Schweiz, manchmal in Italien oder auch in Dänemark. Jedes Seminar ist anders, voller Überraschungen und Begegnungen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1200" height="1200" src="https://www.weinreferenten.de/wp-content/uploads/2025/09/Seminar-Anerkannter-Berater-fuer-Deutschen-Wein-1200x1200.jpg" alt="Seminar Anerkannter Berater für Deutschen Wein" class="wp-image-2528" srcset="https://www.weinreferenten.de/wp-content/uploads/2025/09/Seminar-Anerkannter-Berater-fuer-Deutschen-Wein-1200x1200.jpg 1200w, https://www.weinreferenten.de/wp-content/uploads/2025/09/Seminar-Anerkannter-Berater-fuer-Deutschen-Wein-900x900.jpg 900w, https://www.weinreferenten.de/wp-content/uploads/2025/09/Seminar-Anerkannter-Berater-fuer-Deutschen-Wein-600x600.jpg 600w, https://www.weinreferenten.de/wp-content/uploads/2025/09/Seminar-Anerkannter-Berater-fuer-Deutschen-Wein-768x768.jpg 768w, https://www.weinreferenten.de/wp-content/uploads/2025/09/Seminar-Anerkannter-Berater-fuer-Deutschen-Wein-1536x1536.jpg 1536w, https://www.weinreferenten.de/wp-content/uploads/2025/09/Seminar-Anerkannter-Berater-fuer-Deutschen-Wein-2048x2048.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></figure>
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